AFTERTScHI

 

Ich habe das Wort Aftertschi  zum ersten Mal als Kind gehört, an einem sommerlichen Aabusizz - eines dieser abendlichen, geselligen Zusammentreffen mit Familie und Nachbarn. Bis spät in die Nacht sassen wir draussen am langen leerchigu Tisch, Mutter schnitt zu später Stunde noch etwas Hamma und Trochufleisch auf und 'Onkel' Leo oder Vater erzählten die alten Geschichten von Boozä, dämonischen Gespenstern, von armen Seelen oder unheimlichen Tieren. Die Geschichten waren so schwiifer, dass ich mich nicht mehr traute, die Füsse unter den Tisch zu stellen. Es könnte ja etwas unter dem Eckbank lauern, mich packen und mitzerren, Daanauber, in die andere Welt.

 

Trotz angezogener Beine hat mich damals etwas mitgerissen. Die Begeisterung fürs Erzählen, die alten Geschichten und die geheimnisvolle Anderswelt.

Gerne möchte ich diese Begeisterung mit dir teilen. Und wenn ich dich mitzureissen vermag, dann darfst du gern auch etwas mit mir teilen:)

Entsprechende Informationen findest du am Ende dieser Seite unter "Kontakt" - Herzlichen Dank!

Boozä

Unheimliche Geschichten für die langen, dunklen Nächte. Während des armen Seelen Monats erzähle ich dir Walliser Boozugschichtä. Immer Sonntags stelle ich die Erzählung online - hier und auf Soundcloud. Du kannst sie dir anhören, wann immer es dir beliebt. Ich empfehle die Zeit nach Sunnurukk,  am besten mit Kopfhörer, vielleicht auf einem Abendspaziergang, an einem stillen Ort, mit Blick auf den Mond oder den Wald.

Quasi ein Aabusizz on demand.

Seelugglozz

Immer am Froontag setzte ich mich vertieft mit dem Erzählstoff auseinander, werfe einen Blick durch den Seelugglozz, hinter die Worte, zwischen die Zeilen. Erläutere Elemente der Sage und wie ich sie verstehe, im hier und jetzt. Was könnte die Botschaft der Geschichte sein? Du kannst gerne mitreden. Wie verstehst du die Sage? Schreib es mir an woortwiiberli bei Instagram oder auf info@lucianabrusa.ch.

Weitere Infos dazu findest du hier.

Aaltvättrisch

Aaltvättrischi Weerter wie Seelugglozz, Heideni oder Iischcherza gibts immer Freitags auf Instagram @woortwiiberli oder hier auf dieser Seite. Eine kurze Erklärung zum Wort in Ton und Bild. Vielleicht verrät das Woortji schon etwas über die nächste Geschichte. Wer wagt zu ahnen?

 

 

Güäti Unnerhaaltig mim Aftertschi ver d Oorini - äs schwiifers Pläsiärli naa Sunnurukk. 


Äs Schwiifers PLÄSIÄRli NAA SUNNURUKK...

Ein unheimliches Vergnügen nach Einbruch der Dunkelheit...

Urheberrecht und Impressum

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Kopieren, Veröffentlichen, öffentliches Abspielen sowie die Weitergabe sind ohne Einverständnis der Urheberin untersagt.

Besten Dank.

 

Piano, Melodie und Gesang:        Monika Gattlen 

Text, Audio, Instrumente:              Luciana Brusa

Erzählfassungen:                               Luciana Brusa

 


ein Dankeschön von ganzem Herzen

... meinen lieben Freundinnen und Freunden, die mich auf jegliche Weise unterstützt haben:

Monika Gattlen (Ihr Kinderliederbuch auf Wallissertitsch und eigenen Illustrationen - ein Gesamtkunstwerk! - ist hier erhältlich.)

Franca, Brigitte und Patrik - die Test-Hörer*innen

Fabienne und Florian für die Werbetrommel :)

Manuel, für die Geduld, fürs Kochen, für die Liebe und alles andere

Papa, fürs Erzählen der Boozugschichtä

Mama, fürs Gebären des kleinen Woortwiiberli :) und die Märchen, die sie mir in die Wiege gelegt hat

Und natürlich dem guten Escher Muritz selig - für die Erzähltradition in meiner Familie. 

Last but not least allen, die sich die Zeit genommen haben, sich meine Geschichte(n) anzuhören und für die lieben Feedbacks.

Ihr seid spitze!

Ein nächtlicher Imbiss für die Öhrchen.