Hörbare Kolumnen

Hier erscheinen in loser Folge und unregelmässigen Abständen - so naadis naa - meine Kolumnen, die monatlich in der Tageszeitung Walliser Bote veröffentlicht werden, als Audio-Version. So kannst du hören, wie der Text in meinem Kopf tönt, während ich ihn zu Papier bringe. Ich wünsche gute Unterhaltung und vielleicht den einen oder anderen eigenen Gedanken zum Thema, der Geschichte. 

"Wolfgsee" - ein Kinderspiel

Worterklärungen

 

"Wolfgsee" - ist ein Wortspiel.

Es bedeutet einerseits "Ich habe einen Wolf gesehen" und andererseits ist es ein Fangspiel aus alten Zeiten.

 

"Chumm wier gee gaa Berri süächu. S isch ja gaar kei Wolf im Waald." - Komm, wir wollen Beeren suchen gehen. Es gibt keinen Wolf im Wald.

 

"um 1 nit" usw. - Um 1 Uhr nicht, um zwei Uhr nicht" usw. 

"Um halbi niini chunnt der Wolf" - Der Wolf kommt um halb neun.

Hier beginnt dann das Einfangen der Kinder. Die Zeit kann immer variieren. Niemand weiss, wann der Wolf schliesslich kommt und das Fangen beginnt.

 

"Mämmi" - ein Säugling, Kleinkind

"MuKi" - Kurz für Mutter-Kind also Mutter-Kind-Turnen

"Fangis" - kurz für Fangspiel

"Püzz" - kleines Wesen

"normaalerwiis" - normalerweise

"Blaasius" - Der heilige Blasius, sein Name wir verwendet als Ausdruck für       Ablehnung - in Anlehnung an "Du kannst mir in die Schuhe blasen".

PS: Der Wolf in meiner Geschichte hat sich völlig normal verhalten. Er ist ein Fluchttier jedoch auch neugierig. So hat er sich zwar von mir und dem Hund entfernt, wollte jedoch aus sicherer Distanz wissen, was wir sind und was wir tun. Es ist nur so, wie in der Kolumne beschrieben, dass wir den Umgang mit diesem Wildtier nicht mehr gewöhnt sind, sein Verhalten nicht verstehen und allenfalls falsch deuten. Wir alle, der Wolf, ich und Faro, haben uns korrekt verhalten und deshalb war es eine wunderbare Begegnung - ein Glücksfall.


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