Ein nächtlicher Imbiss für die Öhrchen

Mundart und Hochdeutsch

Äs Schwiifers PLÄSIÄRli NAA SUNNURUKK...

Ein unheimliches Vergnügen nach Einbruch der Dunkelheit

Ich habe das Wort Aftertschi  zum ersten Mal als Kind gehört, an einem sommerlichen Aabusizz - eines dieser abendlichen, geselligen Zusammentreffen mit Familie und Nachbarn. Bis spät in die Nacht sassen wir draussen am langen leerchigu Tisch, Mutter schnitt zu später Stunde noch etwas Hamma, Schpäkk und Trochufleisch auf und 'Onkel' Leo oder Vater erzählten die alten Geschichten von Boozä, dämonischen Gespenstern, von armen Seelen oder unheimlichen Tieren. Die Geschichten waren so schwiifer, dass ich mich nicht mehr traute, die Füsse unter den Tisch zu stellen. Es könnte ja etwas unter dem Eckbank lauern, mich packen und mitzerren, Daanauber, in die andere Welt.

 

Trotz angezogener Beine hat mich damals etwas mitgerissen. Die Begeisterung fürs Erzählen, die alten Geschichten und die geheimnisvolle Anderswelt.

Gerne möchte ich diese Begeisterung mit dir teilen.

 

Wie immer sehr empfohlen, das Aftertschi erst in den Abendstunden zu geniessen. Am besten mit Kopfhörer, vielleicht auf einem Abendspaziergang, an einem lauschigen Plätzchen mit Blick auf den Mond oder den Wald. Gute Unterhaltung beim Aftertschi ver d Oorini.


Aftertschi Nr. 1

"Hiä geits und da geits" - Eine Walliser Sage, erzählt in Mundart

 

Eine Geschichte, die mein Ururgrossvater selber erlebt haben soll. Sein Erlebnis wurde in meiner Familie von Generation zu Generation weitererzählt. Und nun möchte ich die Geschichte dir erzählen.

Ich wünsche angenehme Schauerminuten.

 

Für diejenigen, die dem Wallissertitsch-en nicht mächtig sind oder es einfach nicht gern hören (was es tatsächlich gibt, jawoll! und das ist auch völlig in Ordnung.), die werden unten fündig.


"Hiä geits und da geits" - erzählt auf Hochdeutsch

 

Eine Geschichte, die mein Ururgrossvater selber erlebt haben soll. Sein Erlebnis wurde in meiner Familie von Generation zu Generation weitererzählt. Und nun möchte ich die Geschichte dir erzählen.

Ich wünsche angenehme Schauerminuten.



Aftertschi Nr. 2

"Ds verschwunnu Meitji" - eine Walliser Sage, erzählt in Mundart

 

Eine namenlose Geschichte aus dem Lötschental - dem Tal der Täler.

Hier zu hören in einer eigenen Fassung. Getextet, Aufgenommen und produziert zu Hause im "Schiirli" - im Solo- und teils Blindflug :)

Die hochdeutsche Fassung findest du gleich unten.

Ich wünsche angenehme Schauerminuten. 


"Das verschwundene Mädchen" -  erzählt auf Hochdeutsch

 

Eine namenlose Geschichte aus dem Lötschental - dem Tal der Täler.

Hier zu hören in einer eigenen Fassung. Getextet, Aufgenommen und produziert zu Hause im "Schiirli" - im Solo- und teils Blindflug :)

 

Ich wünsche angenehme Schauerminuten.



Aftertschi Nr. 3

"D Hollerchüä" - eine Walliser Sage, erzählt in Mundart

 

Eine Geschichte, die in allerlei Varianten erzählt wird, nicht nur im Wallis, deren Wurzeln weit zurück reichen, bis in die griechische und nordische Sagenwelt. Hier in einer ganz eigenen Fassung zu hören.

 

Getextet, aufgenommen und produziert zu Hause im "Schiirli". 

Begleitet von einem meiner Juwelen aus dem Schlopfji in Visp.

Die hochdeutsche Fassung findest du unten.

Ich wünsche angenehme Schauerminuten.

 


"Die Holunderkuh" - erzählt auf Hochdeutsch

 

Eine Geschichte, die in allerlei Varianten erzählt wird, nicht nur im Wallis, deren Wurzeln weit zurück reichen, bis in die griechische und nordische Sagenwelt. Hier in einer ganz eigenen Fassung zu hören.

 

Getextet, aufgenommen und produziert zu Hause im "Schiirli". 

Begleitet von einem meiner Juwelen aus dem Schlopfji in Visp.

 

Ich wünsche angenehme Schauerminuten.



Aftertschi Nr. 4

"Än Jagdzöiberii" - eine Walliser Sage erzählt in Mundart

 

Eine Sage aus dem Unterwallis, die aber auch in diversen Varianten im Oberwallis erzählt wurde. Hier in einer ganz eigenen Fassung.

Darin versteckt vielleicht ein Hinweis auf die Wurzeln einer Walliser Redewendung...

 

Getextet, aufgenommen und produziert zu Hause im "Schiirli" im Soloflug.

Die hochdeutsche Fassung ist gleich hier unten zu finden.

Ich wünsche angenehme Schauerminuten bei der zweitletzten Geschichte des Projekts "Aftertschi ver d Oorini" - ein nächtlicher Imbiss für die Öhrchen.

 


"Eine Jagdzauberei" - erzählt auf Hochdeutsch

 

Eine Sage aus dem Unterwallis, die aber auch in diversen Varianten im Oberwallis erzählt wurde. Hier in einer ganz eigenen Fassung.

Darin versteckt vielleicht ein Hinweis auf die Wurzeln einer Walliser Redewendung...

 

Getextet, aufgenommen und produziert zu Hause im "Schiirli" im Soloflug.

Ich wünsche angenehme Schauerminuten bei der zweitletzten Geschichte des Projekts "Aftertschi ver d Oorini" - ein nächtlicher Imbiss für die Öhrchen.



Aftertschi Nr. 5

"Hilari Voraabu" - eine Walliser Sage erzählt in Mundart

in einer Fassung von Luciana Brusa.

 

Ein eingeschneites Bergdorf in der Nacht vor Hilarius. Zwei junge Frauen, ein sternenklarer Nachthimmel und Totenstille. Oder? Hören sie hinein ins 5. und letzte "Aftertschi ver d Oorini" - ein nächtlicher Imbiss für die Öhrchen.

Die hochdeutsche Version ist gleich hier unten zu finden.

 

Ich bedanke mich herzlich fürs Zuhören, fürs Interesse sowie für die vielen positiven Rückmeldungen. 

 

Nun wünsche ich eine friedliche Adventszeit

und wie immer angenehme Schauerminuten.


"Die Nacht vor Sankt Hilarius" - erzählt auf Hochdeutsch

in einer Fassung von Luciana Brusa.

 

Ein eingeschneites Bergdorf in der Nacht vor Hilarius. Zwei junge Frauen, ein sternenklarer Nachthimmel und Totenstille. Oder? Hören sie hinein ins 5. und letzte "Aftertschi ver d Oorini" - ein nächtlicher Imbiss für die Öhrchen.

 

Ich bedanke mich herzlich fürs Zuhören, fürs Interesse sowie für die vielen positiven Rückmeldungen. 

 

Nun wünsche ich eine friedliche Adventszeit

und wie immer angenehme Schauerminuten.



Urheberrecht und Impressum

Sämtliche Inhalte auf dieser Homepage sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht für eigene Zwecke wiederverwendet werden.

Kopieren, Veröffentlichen, öffentliches Abspielen sowie die Weitergabe sind ohne Einverständnis der Urheberin untersagt.

Besten Dank.

 

Piano, Melodie und Gesang:         Monika Gattlen

Technik, Audio, Instrumente

und Erzählfassungen:                     Luciana Brusa


Ein Dankeschön von ganzem Herzen

... meinen lieben Freundinnen und Freunden, die mich auf jegliche Weise unterstützt haben:

Monika Gattlen (Ihr Kinderliederbuch auf Wallissertitsch und eigenen Illustrationen - ein Gesamtkunstwerk! - ist hier erhältlich.)

Franca, Brigitte und Patrik - die Test-Hörer*innen

Fabienne und Florian für die Werbetrommel :)

Manuel, für die Geduld, fürs Kochen, für die Liebe und alles andere

Papa, fürs Erzählen der Boozugschichtä

Mama, fürs Gebären des kleinen Woortwiiberli :) und die Märchen, die sie mir in die Wiege gelegt hat

Und natürlich dem guten Escher Muritz selig - für die Erzähltradition in meiner Familie. 

Last but not least allen, die sich die Zeit genommen haben, sich meine Geschichte(n) anzuhören und für die lieben Feedbacks.

Ihr seid spitze!

Kontakt

info@lucianabrusa.ch

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